QUISMA-Studie „Neue Schenkertypologie – Was die Deutschen zum Valentinstag schenken“

Frauen suchen mobil, Männer schwören auf Blumen
 
München, 09. Februar 2016 – Valentinstag – Tag der Liebe, der Romantik und der Aufmerksamkeiten. Manchmal aber hängt der 14. Februar wie ein Damoklesschwert über den Liebenden. Die alles entscheidende Frage: Was nur wieder schenken? Vielen fehlt entweder die Zeit oder die Lust, um sich intensiv mit der Suche nach dem passenden Geschenk auseinanderzusetzen. QUISMA, die internationale Agentur für Digitales Marketing, hat in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg nun die Präsent-Rituale genauer unter die Lupe genommen und untersucht, wie und wo Frauen und Männer auf die Jagd nach dem idealen Geschenk gehen. Zwischen dem 18. und 24. Januar 2016 wurden dabei insgesamt 759 Männer und Frauen zwischen 14 und 70 Jahren bzgl. ihrer Motive und Einstellungen zum Thema Schenken bevölkerungsrepräsentativ befragt.
 
Die Studie, die wissenschaftliches Neuland betritt, zeigt: Es gibt die unterschiedlichsten Schenker-Typen, vom Verweigerer bis zum Protzer. Die Langweiler stellen mit 25 Prozent die größte Gruppe, gefolgt von den Strategen (16 Prozent) und den Pragmatikern (15 Prozent). Dazu kommen die Pflichtschenker (12 Prozent), die Einfühlsamen (12 Prozent), die Protzer (11 Prozent) und die Verweigerer (10 Prozent). Durchschnittlich investieren die Deutschen 42,96 Euro. Lange vorbereitet wird der Einkauf jedoch nicht: Etwa die Hälfte derer, die ein Valentinstagsgeschenk planen, gehen das Projekt frühestens 14 Tage vorher an. Somit steigt der Zeitdruck – und die schnelle Online-Suche gewinnt an Bedeutung.
 
52 Prozent der Deutschen, die nach einem Geschenk zum Valentinstag Ausschau halten, führen ihre Suche hauptsächlich im Internet durch. Noch stärker wird das Netz von 66,3 Prozent der Suchenden zum Preisvergleich genutzt und damit direkt zur Entscheidung, welches Geschenk wo gekauft wird. Trotzdem besorgen die Deutschen ihre Geschenke nach wie vor hauptsächlich im Laden (51,1 Prozent), nur etwa 40 Prozent im Internet. Noch höher ist der Anteil der User, die online suchen, aber offline kaufen (53,4 Prozent). Darüber hinaus bewerten 87 Prozent der Befragten die Suchergebnissen von Suchmaschinen, die sie für ihre Geschenksuche erhalten haben, positiv oder sehr positiv. Frauen (41,8 Prozent) wie auch Männer (38,4 Prozent) gehen deshalb am liebsten im Internet auf Geschenksuche.
 
Dafür nutzen 59,8 Prozent der Männer Desktop oder Notebook, wohingegen die mobile Damenwelt lieber zu ihrem Smartphone (36,1 Prozent) oder Tablet (25,5 Prozent) greift. Doch nach welchen Aufmerksamkeiten halten Verliebte Ausschau im World Wide Web? Sind es die Klassiker „Blumen“ und „Pralinen“? Insgesamt schenken sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen gerne, allerdings unterscheidet sich die Art der Präsente deutlich voneinander: Frauen überraschen ihren Partnern gerne mit Schokolade (20,9 Prozent) oder Konzertkarten (16,0 Prozent), Männer entscheiden sich ganz klassisch für Blumen (43,5 Prozent) oder Schmuck (18,2 Prozent). Einzig beim Parfum sind sich die Geschlechter einig, denn dort wandern bei Frauen (16,8 Prozent) und Männern (22,3 Prozent) ähnlich viele Flakons in den Warenkorb.
 
Jana Fiaccola, Managing Partner QUISMA: „Unsere Valentinstags-Studie in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zeigt, dass Suchmaschinen eine besondere Bedeutung bei der Recherche von Geschenken spielen, auch wenn diese dann in einem lokalen Geschäft gekauft werden. Um dieses Potenzial zu nutzen müssen Werbetreibende mit lokalen Anzeigen auffindbar sein, um Suchende direkt in der wichtigen Recherche-Phase zu erreichen.“
 
Die komplette Studie ist ab sofort kostenlos auf www.ib.dhbw-mannheim.de/ddp (unter „Schenkverhalten der Deutschen“) sowie auf https://www.quisma.com/publikationen/ abrufbar.