Search Safety – Markenschutz im SEA und Affiliate

Trademark Search Button Finger

Markenschutz umfasst viele verschiedene Themen und Bereiche. Mit Tricks wie speziellem Geo-Targeting Ausschlüssen von Werbeagentur-Location und Standort des Kunden oder auch Domain-Hijacking mittels der Registrierung von namentlich leicht veränderten URLs können Betrüger über den Traffic, der eigentlich Ihrer Marke gehört, auf Google, Bing und Co. Werbung schalten und diesen Traffic abgreifen. Search Safety ist dabei ein Brand-Safety Feature von QUISMA, das solche und weitere Fälle aufdeckt. Doch was bedeutet überhaupt Brand-Safety im Search und Affiliate?

Brand-Safety im Search & Affiliate

In der Praxis suchen jeden Tag viele potenzielle Kunden Ihre Marke über Google und andere Suchmaschinen. Dabei sollten Sie mit Ihrer Marke und Ihren Produkten in den Suchmaschinen immer auf den Top-Positionen erscheinen – sowohl organisch als auch bezahlt. Letztere können ebenfalls von anderen Werbetreibenden geschaltet werden. Dabei bietet jemand auf ein Keyword, das entweder gleich oder ähnlich ist wie die Suchanfrage des Nutzers. Wenn dieser Werbetreibende ein entsprechendes Gebot abgibt und die Qualität der Anzeigen zumindest den Grundanforderungen von Google Adwords entspricht, kann dieser Werbende über Ihren organischen Suchergebnissen mit einer Werbeanzeige erscheinen. Besonders auf Smartphones ist das, wegen dem kleineren Display, natürlich schlecht für die Sichtbarkeit Ihrer Marke.

Brand Bidding im SEA Vergleich

Brand Bidding im SEA
Links: Verdrängung der organischen Top Position durch eine Adwords Anzeige, indem jemand auf die eigene Marke bietet –
Rechts: organisch Top positioniert wenn jemand nach der eigenen Marke sucht

Es stellt sich natürlich die Frage: Darf der Werbetreibende das? Im Zweifel ist es meist ein direkter Konkurrent oder ein Vergleichsportal, das auf Ihre Marke als Keyword bietet. Es ist ein schwieriges Thema und rechtlich mit Präzedenzfällen mit unterschiedlichen Ausgängen belegt.
Wichtig für Sie sollte in erster Linie deshalb sein:

  • Wer bietet auf meine Marke?
  • Will ich, dass Dritte (Vertriebspartner) auf meine Marke bieten?
  • Wird meine Marke im Anzeigentext verwendet?
  • Gibt sich jemand für mich aus?
  • Wird meine Marke von Affiliates genutzt?

Kann man diese Fragen überhaupt sicher beantworten?

Der Schutz der eigenen Marke beginnt mit dem Wissen über deren Verwendung in den Suchmaschinen. Search Safety ermöglicht dieses Wissen mittels einer technischen Lösung. Dabei werden 30-mal am Tag Ihre ausgewählten Begriffe auf oben genannte Punkte geprüft. Um einen Markenschutz später durchsetzen zu können, wird bei Verdachtsfällen ein Screenshot mit weiterführenden Informationen zur Klick-URL erstellt, der später als Beweis dienen kann.

Welche Keywords sollte man einbuchen?

An erster Stelle der Keywordliste sollte natürlich Ihre Marke stehen, Produktnamen und Submarken sind ebenfalls sinnvoll. Aber auch generische Keywords (ohne Markenbezug) können Sinn ergeben, um einen Überblick über Wettbewerber zu bekommen.

Markenschutz bei Google - Startseite Suchfenster mit Markennamentext

Ihr Markenname auf Google
Häufig weiß man nicht, wer noch auf den eigenen Markennamen bietet. Durch Stichproben mittels eigener Suchanfragen den Überblick zu behalten, ist schwierig bis unmöglich.


Welche anderen Möglichkeiten des Markenschutz gibt es im SEA?

Bei QUISMA ruht das Brand Safety Thema auf vier Säulen:

 
Negative KeywordsNegative ContentNegative PlacementsNegative Topics
Mit Hilfe unserer QUISMA Blacklist schließen wir eine breite Palette üblicher Negative Keywords aus, die sexuellen-, rassistischen- oder bspw. gewaltverherrlichenden oder diskriminierenden Charakter haben.Dabei werden von Google kategorisierter Content nach Inhaltsblöcken ausgeschlossen.Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Placementlisten von Google und QUISMA von Placements, die ähnlich wie die Negative Keywords anstößigen Content enthalten.Dabei handelt es sich um Themenfelder, also Seiten oder andere Placements, die von Google in Themen kategorisiert wurden, die ebenfalls anstößigen Content enthalten können.

 

Trotz aller Bemühungen kann durch diese Maßnahmen nicht verhindert werden, dass andere Werbetreibende auf den eigenen Markennamen bieten. Google bietet hier unterschiedliche Möglichkeiten, unter anderem auch die Möglichkeit der Markenbeschwerde. Wenn Sie hingegen jemanden autorisieren wollen, bspw. einen Vertriebspartner, auf Ihren Markennamen bieten zu dürfen, dann geht das mit dem Antrag auf Autorisierung eines Dritten. Ein Hinweis: Bevor Sie eine Google Markenbeschwerde einreichen, sollten Sie sich juristischen Rat einholen und prüfen, ob wirklich niemand Ihre Marke im Anzeigentext verwenden soll. Häufig ist es in Wahrheit so, dass Vertriebspartner den Markennamen mit der Produktbezeichnung im Anzeigentext verwenden.


Zusätzlich zu diesen Möglichkeiten kann Search Safety als technisches Monitoring Tool genutzt werden. Dadurch werden auch Fälle aufgedeckt, bei denen nur auf das Keyword geboten wird und verdächtige Affiliate Links werden ebenfalls reportet.

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